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Politik verspricht beim Parlamentarischen Abend des LSB Investitionen für den Sport 


Im Gespräch: Prof. Dr. Stefan Hügel, Dorothea Marx und Helmut Holter mit Moderator Christian Müller.
 

Sport und Politik im Dialog – der Landessportbund Thüringen hat  beim gestrigen Parlamentarischen Abend des Sports in Erfurt erneut auf die Wichtigkeit eines neuen Sportfördergesetztes als "Voraussetzung für die weitere Entwicklung des organsierten Sports" verwiesen, für das eine zeitnahe Einigung der Politik nötig sei. Die Regelungen des aktuellen 1994 beschlossenen Thüringer Sportfördergesetzes zur unentgeltlichen Nutzung von Sportstätten öffentlicher Träger wurden im Verlauf der letzten Jahre zunehmend aufgeweicht. Der neue Sportminister Helmut Holter sicherte die Unterstützung zu.

LSB-Vizepräsident Prof. Dr. Stefan Hügel konnte im Parksaal des Steigerwaldstadions 250 Gäste insbesondere aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien begrüßen, darunter zahlreiche Landtagsabgeordnete und Minister, wie Heike Werner (Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie), Birgit Keller (Thüringer Infrastruktur und Landwirtschaft) und Dieter Lauinger (Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz) oder die Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages, Dorothea Marx, die an diesem Abend für die Politik sprach und sich beim LSB und stellvertretend bei den rund 60.000 Thüringer Ehrenamtlichen im Sport bedankte – „ohne sie gebe es kein flächendeckendes Sportangebot vor Ort“. Die Förderung und Unterstützung des Ehrenamtes ist für Marx ein „wichtiges Anliegen“, um weiterhin jedem Interessierten den Zugang zum Sport zu ermöglichen.

Der LSB-Vizepräsident sprach zudem die aktuellen Themen „Sanierungsstau beim Sportstättenbau“, „Förderung des Sports“ und „Olympische Winterspiele 2018“ an. Der Countdown für Pyeongchang läuft. In knapp fünf Monaten hofft der LSB auf „16 Athleten aus Thüringer Vereinen und vier Medaillen – einem Mix aus etablierten Athleten sowie neuen Talenten für die Zukunft“. Genauso wichtig wie das erfolgreiche Abschneiden ist für Hügel das Anliegen von fairen Wettkämpfen ohne Doping. So will sich der LSB weiterhin konsequent im Anti-Doping-Kampf engagieren. Zugleich appellierte er an die Gäste aus der Politik, weiterhin konsequent die unentgeltliche Nutzung von Sportstätten für Vereine für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gesetzlich abzusichern und den Kommunen „kein Schlupfloch als Kompromiss zu bieten“. Nur so kann auch der „Breitensport weiterhin entsprechend gefördert werden“. Bereits jetzt gibt es „Nachholbedarf bei Sportangeboten für Kinder und Jugendliche“.

Dorothea Marx stimmte dem LSB-Vizepräsidenten zu, gab aber zu bedenken, dass ein neues Sportfördergesetz auch die finanziellen Belange der Kommunen beachten muss. „Wir hoffen auf ein baldiges Ende der Diskussionen und den gemeinsamen erfolgreichen Abschluss“. Die Verabschiedung eine „guten Sportfördergesetzes“, der Prozess läuft seit zwei Jahren, hat auch für den Sportminister Priorität.

Als weitere Aufgaben nannte Holter die weitere Entwicklung des Wintersportzentrums Oberhof als internationalen Wettkampfstandort, die Förderung des Breitensports sowie die Schaffung von Voraussetzungen, damit der Bewegungsaspekt in Schulen wieder verstärkt wird. „Es sind Investitionen nötig, um weiterhin gute Rahmenbedingungen zu schaffen“, sicherte Holter dem LSB die Unterstützung durch die Politik zu.

Nach den Gesprächen ging es gemeinsam auf Erkundungstour durch das Steigerwaldstadion, zum Tischtennisspielen oder Torwandschießen. Dort wurde klar, dass Sport und Politik als Team harmonisieren und sich gemeinsam für den organisierten Sport in Thüringen einsetzen – konstruktiv und kompromissfähig.

 
 
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