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März 2017: Politik gibt grünes Licht für Änderung des Thüringer Sportfördergesetzes


Endlich - der Startschuss für die Änderung des Thüringer Sportfördergesetzes ist gefallen.
 

Der organisierte Thüringer Sport wächst - 370.646 Thüringer sind 2017 Mitglied in einem Sportverein. Das entspricht einem Plus von 1.176 gegenüber dem Vorjahr. Zugleich bedarf es dringend abgesicherter Rahmenbedingungen, damit diese Entwicklung weiter vorangetrieben wird.

Seit einem Jahr befindet sich daher der Landessportbund Thüringen (LSB) im regen Austausch mit den sportpolitischen Sprechern der Fraktionen im Landtag, um gemeinsam auf eine schnelle Änderung des im Jahr 1994 beschlossenen Thüringer Sportfördergesetzes zur unentgeltlichen Nutzung von Sportstätten öffentlicher Träger zu drängen. Immer mehr Vereine wandten sich an den LSB und führten Beschwerde zur Zahlung von Gebühren und Entgelten für die Nutzung von Sportstätten. Genau dieser Punkt scheint nun abgesichert. „Wir sind erleichtert und zufrieden mit dieser Entwicklung“, blickt der LSB-Präsident zuversichtlich voraus, dass dem wichtigen Anliegen des Landessportbundes nun entsprochen wird.

So gab es am 15. März endlich auf einer offiziellen Pressekonferenz im Thüringer Landtag grünes Licht seitens der Politik, dass die beantragten Änderungen demnächst im Landtag und am 25. April im zuständigen Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport behandelt werden.

„Vor allem die Frage, ob die Sportförderung laut Gesetz Pflichtaufgabe oder eine freiwillige Aufgabe der Landkreise und Kommunen ist, wurde immer wieder diskutiert“, so LSB-Präsident Peter Gösel. Daraus ergibt sich nach klarer Auffassung des LSB auch die öffentliche Pflicht, Vereinen Sportstätten unentgeltlich zur Nutzung zu überlassen und diese nicht zusätzlich finanziell zu belasten.

Im Fokus der vom LSB eingebrachten Änderungen des Sportfördergesetzes steht daher vor allem die Absicherung der unentgeltlichen Nutzung von Sportstätten in Trägerschaft der Landkreise, Städte und Gemeinden, erweitert auf den Wettkampfbetrieb, wenn keine Eintrittsgelder erhoben werden.

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